Gute Geschäfte mit der Sicherheit
Striktere Sicherheitsnormen in Europa unterstützen das starke Wachstum des Marktes für Maschinensicherheit. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie der Unternehmensberatung Frost & Sullivan. Systeme für Maschinensicherheit sind in der Lage, eine sicherere Arbeitsumgebung zu gewährleisten und dadurch die Produktivität zu steigern und die Rentabilität von Produktionsprozessen und Anlagen zu verbessern. Dies wiederum erhöht die Marktperspektiven für diese Branche. Viele Marktteilnehmer haben inzwischen erkannt, dass sich mit Sicherheit gute Geschäfte machen lassen.
Im europäischen Markt für Maschinensicherheit wurden im Jahr 2010 Umsätze in der Höhe von 422 Millionen US-Dollar erwirtschaftet. Bis zum Jahr 2017 sollen diese auf 565,6 Millionen US-Dollar anwachsen. Folgende Endverbraucherbranchen sind in der Studie erfasst: Automobil, Lebensmittel und Getränke, Verpackung und Materialtransport, Werkzeugmaschinenbau, Pressen, Elektronik und Halbleiter, Pharmazie und andere (Luftfahrt und Verteidigung, Metalle und Bergbau, Druckerzeugnisse).
Das steigende Bewusstsein für den Nutzen von Systemen für Maschinensicherheit werde dabei die Nachfrage nach derartigen Systemen weiter ankurbeln. Zudem bestehe eine enorm latente Nachfrage auf dem Nachrüstmarkt, mit guten Chancen für die sicherheitstechnische Nachrüstung von Anlagen.
Eine der größten Herausforderungen für die Hersteller von Sicherheitslösungen bestehe in der Verschiebung von einem traditionellen, auf Komponenten basierten Geschäft zu einem Ansatz mit integrierter Gesamtlösung. Die integrierte Gesamtlösung hat bedeutsame Vorteile gegenüber den traditionellen Geräten zum Beispiel im Hinblick auf Diagnosefähigkeit, Online-Reparaturen, Fehlererhebung und anderes. Außerdem ist die Wartung einer integrierten Lösung erheblich einfacher als bei festverdrahteten traditionellen Systemen.
Der Faktor Kundenbindung nimmt hierbei zugleich mit den Umsätzen zu, da sich Wiederholungskäufe, Reparaturen und Nachrüstungskosten beim selben Anbieter ergeben.“
Branchenteilnehmer mit einem auf Komponenten basierendem Produktportfolio sollten daher ihre Geschäftsstrategien neu abstimmen. Um dem Bedarf nach integrierten Lösungen zu entsprechen, sollten Unternehmen komplett neue Portfolios erstellen oder eine Auslagerung erwägen, um eventuelle Lücken in der Produktlinie zu schließen.
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