



Automatisiertes Stahlschweißen
Die Geräteserie TransSteel Robotics ist speziell für die hohen Ansprüche und Bedürfnisse der Anwendungen im automatisierten Schweißbetrieb mit Roboter konzipiert. Fronius modifizierte dafür die Handstromquelle TransSteel, die sich bereits am Markt bewährt haben.
Unter den anspruchsvollen Industrie-Bedingungen, wie sie beim automatisierten Schweißen von Stahl vorherrschen, müssen das Betriebsverhalten und die Bedienfreundlichkeit der Systeme maximalen Anforderungen gerecht werden. Die Geräteserie TransSteel Robotics ist speziell für die hohen Ansprüche und Bedürfnisse dieser Anwender konzipiert. Fronius modifizierte dafür die innovative Handstromquelle TransSteel. Basierend auf der die Steel Transfer Technology, sind Geräte der TransSteel-Serie bereits am Markt bewährt.
Das Ergebnis der Entwicklung, die Serie TransSteel Robotics, zeichnet sich beim automatisierten Stahlschweißen durch wesentliche Vorteile aus: Robust, zuverlässig, hoch verfügbar und effizient im Betrieb, überzeugen die beiden Systeme der 350- und 500 A-Leistungsklassen vor allem durch ihre Schweißeigenschaften für Stahl. Sie sind mit zeitsparenden Funktionen ausgerüstet, wahlweise mit Gas- oder Wasserkühlung zu betreiben und mit den Robotern der führenden Hersteller kompatibel.
Die Basis: Steel Transfer Technology
Steel Transfer Technology ist ein Ergebnis aus jahrzehntelanger Erfahrung von Fronius in der Inverter- sowie der digitalen Schweißtechnologie. Die voll digitalisierten, mikroprozessorgesteuerten Inverter-Stromquellen TransSteel 3500 und TransSteel 5000 bewähren sich seit ihrer Markteinführung beim manuellen MIG-MAG-Schweißen. Ein wesentlicher Vorteil der TransSteel-Serie ist der stabile Lichtbogen. Dieser wird in erster Linie durch die hohe Präzision der Vorschubrollen, die neu entwickelte Drahtfördereinheit aus Aluminium-Druckguss und die drei Lichtbogenversionen gewährleistet. Je nach Arbeitsaufgabe wählt der Anwender die Version: Standard, Steel root (mit feinem, weichem und stabilem Lichtbogen) oder Steel dynamic (mit konzentriert hartem, dynamischem Sprühlichtbogen). Die daraus resultierende Prozesssicherheit und eine Ausführung für robusten Betrieb bilden signifikante Merkmale der TransSteel-Serie. Ein leistungsfähiger Filter schützt sensible funktionswichtige Komponenten – und erhöht damit die Verfügbarkeit auch in industrietypisch staubhaltiger Umgebung. Außerdem kommen dem Nutzer komfortable, auf das Wesentliche des Stahlschweißens fokussierte Bedienfunktionen zugute.
Viele Stahl verarbeitende Unternehmen ersetzen die manuellen MIG/MAG Schweißverfahren zunehmend durch automatisierte Prozesse. Speziell für diese Anwender hat Fronius die TransSteel Robotics-Serie entwickelt. Sie ist in den Leistungsklassen 350 und 500 A verfügbar. Diese Werte erreichen die Systeme bei 40% ED (Einschaltdauer) oder 250 bzw. 360 A bei 100% ED.
Schnittstellen
Ein wichtiges Detail ist der revolutionäre Fronius System Connector (FSC). Er überträgt alle für den Schweißprozess erforderlichen Medien, gewährleistet maximale Prozesssicherheit durch den exakten Stromübergang und erübrigt externe Steuerstecker.
Eine für den Anwender komfortable Vereinfachung realisieren die Entwickler mit den neuen Roboter-Interfaces: Problemlos können die Nutzer sie sowohl auf der Stromquelle als auch z. B. an der Zellwand befestigen. Auch Ausführungen wie Start und Stopp des Lichtbogens mit Automateninterface sowie das Übertragen von analogen oder digitalen Signalen durch unterschiedliche Busnetze (DeviceNet, CanOpen, Interbus, Profibus), stehen den Roboterintegratoren zur Verfügung. Eine weitere Besonderheit, „Easy-Job“, steht für bequemes Merken von Erfahrungsdaten: Mit nur einem Tastendruck speichert der Anwender dieser komfortablen Bedienfunktion bis zu fünf Parameterdatensätze.
Rationelle Medienführung von Stromquelle bis Brenner
Eine Innovation stellt auch die Medienführung von der Stromquelle über den Drahtvorschub bis hin zum Brenner dar. Sie ist für konventionelle und für Prozessarm-Peripherie(PAP)- bzw. Hohlwellen-Schweißroboter weitgehend identisch. Das Erreichen einer langen Lebensdauer unterstützen die am Roboterarm in Wellenrohren geführten Medienleitungen. Sie sind sowohl für hohe Zahlen von Bewegungszyklen als auch für hohe Temperaturen ausgelegt. Der anschließende ölbeständige Schutzschlauch ist für das Verlegen auf dem Zellenboden optimiert. Beim wassergekühlten Brennerschlauchpaket kommt noch der Vorteil hinzu, dass externe Wasserschläuche entfallen. Dies vereinfacht besonders bei PAP-Robotern die Montage. Denn die Wasserführung erfolgt direkt zwischen dem Brenner- und dem Verbindungsschlauchpaket durch einen einfach klickbaren Anschlussstecker.
Der wesentlich kleinere, kompakte Drahtvorschub reduziert die Störkontur drastisch.
Zeitersparnis durch innovative Vorschub-Aufnahme
Die Funktion „ComfortWire“ ermöglicht in Verbindung mit dem FSC das selbstständige Drahteinfädeln bei geschlossenen Drahtförderrollen. Zum Wechseln der Seele lässt sich der Vorschub in seiner Aufnahmeschiene verschieben. Dies bedeutet eine erhebliche Zeitersparnis, die besonders in automatisierten Fertigungsprozessen positiv zu Buche schlägt. Eine Neuerung zeigt auch die Magnet-Crashbox. Anstelle von Federn wie in konventionellen Crashboxen sind Magnete in den Halbschalen eingebaut. Dies verkleinert die Störkontur deutlich.
Kompatibilität und Flexibilität
Die Hauptkomponenten Schweißstromquelle und Drahtvorschubeinheit sind über das Roboter-Interface an die jeweilige Roboter-Peripherie anpassbar. Dies macht die Systeme TransSteel Robotics mit den Produkten der führenden Roboter-Hersteller kompatibel.
Ebenso wie die für den Handbetrieb entwickelte TransSteel-Serie enthält auch die Serie TransSteel Robotics alle Kennlinien der Steel Transfer Technology, die Fronius speziell für das Schweißen von Stahl kreiert hat.
Die neue Stromquelle liefert mit den erweiterten Applikationen für Roboter-Anwender beste Voraussetzungen zum optimalen, automatisierten Schweißen von Stahl.
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Tel. +43 (7242) 241-0
Internet: http://www.fronius.com
