BLECH/ROHRE/PROFILE
6-7/2010 Juni
Branchenanlayse Stahl- und Metallverarbeitung
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Die IKB Bank erwartet in diesem Jahr ein Produktionsplus von rd. 5 Prozent für die Stahl- und Metallverarbeitung. Wachstumsimpulse dürften dabei nicht nur von exportabhängigen Branchen wie Automobilindustrie und Maschinenbau kommen, sondern auch von Sektoren wie Energieerzeugung oder Medizintechnik.
In 2009 musste die deutsche Metallverarbeitung einen Produktionseinbruch von über 20 Prozent verkraften, in dessen Zug auch die Erträge der Unternehmen signifikant zurückgegangen sind, und zwar kräftiger als die Erlöse. Das ergibt eine aktuelle Auswertung der Jahresabschlüsse von mittelständischen Unternehmen aus dem Kundenkreis der IKB, die etwa ein Viertel des gesamten Branchenumsatzes repräsentieren. Staatliche Konjunkturprogramme wirkten zwar unterstützend, konnten aber die Nachfrageeinbrüche nicht annähernd kompensieren.
Die Firmen der Stahl- und Metallverarbeitung haben in den vergangenen Jahren ihre Vorratshaltung erheblich reduziert und durch ein straffes Forderungsmanagement auch die Betriebsmittel kräftig verringert. Dementsprechend konnten sie die kurzfristigen Verbindlichkeiten – und damit auch die Bilanzsumme – zurückführen, sodass insgesamt die Eigenkapitalquote stabil blieb. Viele Unternehmen weisen somit trotz der Krise solide Bilanzdaten auf.
>> http://www.ikb.de
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