

Effizienter Stanzen mit Prozess-Monitoring
Die Marl GmbH fertigt hochwertige Metall- und Kunststoffstanzteile. Im letzten Jahr alleine 118 Millionen Stanzteile im Presskraftbereich bis 1000 Kilonewton. Bei der Qualität macht das Unternehmen keine Kompromisse und setzt auf ProcessMonitoring von Brankamp.
Die Marl GmbH liefert hochwertige Stanzteile in verschiedene Branchen. Die Metallteile kommen hauptsächlich in der Hausgeräteindustrie – bei Wasch- und Spülmaschinen – zum Einsatz. Für Geschirrspüler fertigt Marl auch Kunststoffstanzteile, zum Beispiel Geräuschisolierfolien. Die so genannten Gummischürzen werden im Sockelbereich zur Geräuschdämmung eingesetzt.
Weitere Abnehmer sind die Bau- und Beleuchtungsindustrie sowie die Elektroindustrie. Diese Branchen werden zum Beispiel mit Dichtscheiben für den Fassadenbau, Befestigungswinkeln, Fassungsblechen oder Einbauschiebern beliefert. Das Produktportfolio des sauerländischen Betriebs ist groß und umfasst alle Formen von Stanzbiegeteilen.
Seit 2005 sind Brankamp-Systeme bei Marl im Einsatz. „Die Entscheidung dafür fiel nach einer Kundenreklamation“, erinnert sich Geschäftsführer Gerd Marl. „Ein Etikett war auf dem Band hängengeblieben und hat bei der Weiterverarbeitung beim Kunden Teile beschädigt. Ein Mitarbeiter eines großen Maschinenherstellers hat uns Brankamp zur Vermeidung solcher Produktionsfehler empfohlen. Ich wollte zuerst nicht glauben, dass die Brankamp-Systeme so sensibel reagieren, aber ich bin vom Gegenteil überzeugt worden.“
Gut die Hälfte der Stanzautomaten bei Marl sind mit Brankamp ausgestattet, im Einsatz sind die Systeme Prokos 5000 und PK 4U. Stanz-Experte Gerd Marl sieht neben den messbaren monetären Vorteilen durch gesunkene Reklamationen, weniger Ausschuss und geringere Verschrottungskosten einen weiteren Pluspunkt: „Der Imagevorteil ist nicht zu unterschätzen. Unsere Kunden vertrauen auf unsere hohe Qualität, die wir ihnen durch eine konsequent kontrollierte Fertigung bieten können. Ein Beispiel: Um einen Kunden von unserer sicheren Fertigung zu überzeugen, haben wir ein Stück Tesafilm auf ein Band aufgeklebt und es anschließend durch den Stanzautomaten laufen lassen. Die Sensoren des Brankamp-Systems haben die winzige Unregelmäßigkeit erkannt und einen Maschinenstopp ausgelöst. Das hat unseren Kunden stark beeindruckt und von unserer Leistungsfähigkeit überzeugt.“
>> Hintergrund: Butzenerkennung
Hochgezogene Stanzabfälle, auch Butzen genannt, geraten zwischen Werkzeug und Stanzstreifen und verursachen so Markierungen in der Oberfläche der Stanzteile und damit Ausschussproduktion. Häufig weisen nur vereinzelte Stanzteile derartige Oberflächenmarkierungen auf. Eine stichprobenartige Qualitätskontrolle sichert somit nicht die Teilequalität. Mit einer Standard-Körperschall-Überwachung werden Butzen in der Regel nur bei reinen Schnitt- und Prägewerkzeugen sicher erkannt.
Die Akustik-Experten von Brankamp haben hierfür ein neues UltraEmission-Überwachungsverfahren entwickelt, das auch bei allen Folgeverbundwerkzeugen mit gefederten Niederhaltern jetzt Stanzabfälle erkennt. Brankamp UltraEmission erfasst mit seinem Kombiflex-Sensor selbst kleinste Stanzabfälle, die zwischen Niederhalter und Blechstreifen; die Quattromatic-Hüllkurvenüberwachung übernimmt die sichere Auswertung. Die Oberflächenqualität der Stanzteile wird Stück für Stück überwacht. Auch bei hohen Hubzahlen und dünnen Blechen wird die Oberflächenqualität gesichert.
Max-Planck-Straße 9-13
D-40699 Erkrath
Tel.: +49 211 25076-0
Internet: http://www.brankamp.com
Marl GmbH
Oestertalstraße 26
D-58840 Plettenberg
Tel.: +49 2391-70071
Internet: http://www.marl-gmbh.de
