
Neue gewindefurchende Schrauben für Leichtmetalle
Um den gestiegenen technischen Anforderungen für Verschraubungen von höherfesten, thermisch und dynamisch beanspruchten Bauteilen aus Leichtmetall gerecht zu werden, hat Ejot seine unter dem Namen ALtracs eingeführte gewindefurchende Schraube für Leichtmetalle technisch optimiert. Die selbstfurchende Schraube weist jetzt bei der Verschraubung in Leichtmetallwerkstoffen ähnliche Verschraubungsparameter auf wie eine herkömmliche metrische 10.9 Maschinenverschraubung. Die neue ALtracs Plus behält so die spezifischen Vorteile der metrischen Kompatibilität bei.
Die metrische Steigung und die spezifische Gewindeflanke von 33° der ALtracs Plus hinterlässt einen größeren Gewindezahn im Mutterngewinde des Leichtmetalls. Diese Geometrie erlaubt eine höhere Belastung jedes einzelnen Gewindeganges, die konstruktive Auslegung erreicht damit das Versagenskriterium Schraubenbruch schon bei kürzeren Ein-schraubtiefen. Niedrige Eindreh- und hohe Versagensmomente bieten einen großen Korridor zur sicheren Montage mit einfachen, pneumatischen und elektrischen Schraubgeräten. Der Einsatz drehmoment- oder drehwinkelgesteuerter Verschraubungsverfahren ist problemlos möglich. Die gleichmäßige Lastverteilung auf dem kreisrunden Schraubenquerschnitt der neuen ALtracs Plus begünstigt darüber hinaus einen hohen Erhalt der Montagevorspannkraft auch unter thermischer und dynamischer Belastung.
Mit der im Vergleich zu selbstfurchenden Schrauben mit 60° Flankenwinkel schädigungsarmen Verdrängung des Leichtmetallwerkstoffs ist das Furchmoment geringer. Dazu kommt eine optimierte Schraubenspitze, so dass die ersten Gewindegänge leichter in das Mutternmaterial eindringen. Dies bedingt einen besseren Start des Gewindefurchens und ein zentriertes Ansetzen beim Verschrauben. Zudem kann die ALtracs Plus mehrfachen eingeschraubt werden oder es können aufgrund der metrischen Kompatibilität metrische Schraube eingesetzt werden.
