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Fertigungsnahe Blechabwicklung

September 2014 — Näher an den Fertigungsprozess ist der Ansatz der Software-Lösungen von SPI. Ihr Schwerpunkt liegt auf der Erstellung der präzisen Abwicklung, deren Berechnung sich nach den zum Einsatz kommenden Maschinen, nach den genutzten Werkzeugen und den verwendeten Verfahren richtet. SPI GmbH zeigt neue Versionen ihrer Blechsoftware auf der Euroblech 2014.

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Durch den werkzeugbezogenen Ansatz werden Blechabwicklungen fertigungsgerecht, unter Berücksichtigung der aus dem Kanten resultierenden Biegeradien erstellt. Dabei benötigte Eckfreistellungen werden den realen Biegeradien angepasst. Für die SPI Software ist es also nicht entscheidend, welcher Biegeradius in der Konstruktion erzeugt wird, so dass es prinzipiell möglich ist, Konstruktionen ganz ohne Radien zu entwerfen. Auch aus einer solchen sehr einfachen Konstruktion resultiere ein fertigungsgerechtes Abwicklungsergebnis, heißt es in einer Pressemeldung von SPI. In der neuen Version von SPI ist es mit einer Schalterstellung möglich, die am Blechteil resultierenden Radien direkt am Modell anzuzeigen.

Weitere neue Möglichkeiten bieten verschiedene abwicklungsrelevante Parameter wie beispielsweise das Offsetattribut, mit dem Verschiebungsbereiche definiert werden, Eckschlitzattribute, die unter anderem Überlappungen zulassen sowie Facettenattribute und weitere, komfortable Abwicklungsparameter. Mit dem Programm können Anwender sowohl eigene Konstruktionen als auch importierte Modelle zeitnah und fertigungsgerecht abwickeln. SPI SheetMetal kompensiert dabei Ungenauigkeiten in der Konstruktion importierter Teile durch einstellbare Toleranzoptionen, die sich unter anderem auf die Blechdicke, die Parallelität von Ober- und Unterseite und die Winkel, unter denen angrenzende Flächen aufeinander stoßen, beziehen. Es spielt für SPI keine Rolle, welcher Radius vom Konstrukteur erstellt wurde, beziehungsweise welcher Radius an einem importierten Teil gefunden wird. Standardmäßig berechnet das Programm die Abwicklung auf Maschinenbasis über den resultierenden Fertigungsradius und nicht über den konstruktiv eingebrachten Biegeradius.

Das Resultat kann direkt zum Stanzen, Lasern und Biegen an nachgelagerte NC-Programme übergeben werden. Zum Beispiel im Tops GEO-Format. So können erzeugte GEO-Dateien direkt in die einzelnen Module (Stanzen, Laser etc.) von TruTops Laser und TruTops Punch geladen werden. Für die Biegesimulation TruTops Bend sind alle Informationen (Biegeradien, Biegefaktoren) enthalten. Auch für die Weiterbearbeitung auf Biegemaschinen mit NC-Steuerung von Delem oder Cybelec liefert die Abwicklung die benötigten Zusatzinformationen. Des Weiteren wird die CAM-Umgebung von WiCAM durch eine spezielle Schnittstelle unterstützt.

Für die Abwicklung von Komponenten, die aus einem Teil oder aus Baugruppen, aus Übergängen und Verbindungen bestehen, steht eine Bibliothek mit etwa 40 sofort ein-setzbaren Musterbauteilen zur Verfügung. Kombinationen aus runden, eckigen und verrundetenÜbergängen sind in Dialogboxen wählbar und werden nach Festlegung der Maße automatisch als biegbare Teile erstellt. Die Komponenten-Bibliothek unterstützt den Anwender zudem dabei, eigene Konstruktionen fertigungsgerecht aufzubereiten und als Vorlagen für den wiederholten Gebrauch in der Bibliothek abzulegen. Sollten Anwender über die Funktionalität der Blechsoftware hinausgehende Anforderungen haben, ist die SPI GmbH als Entwicklungshaus in der Lage, Auftragsprogrammierung zu übernehmen.

SPI GmbH

Tel.: +49 4102 706 0

22926 Ahrensburg

http://www.spi.de

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