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Durchgängig in die Fertigung

Oktober 2017 — Viele Betriebe haben gewachsene Maschinenparks. Pressen aus dem Ländle stehen neben solchen mit belgischem, italienischem oder asiatischem Etikett. SPI bietet eine Software für Blechkonstruktion und -abwicklung an, die dies berücksichtigt. Sie ist nicht auf ein Ausgabeformat fixiert.

SPI legt eine neue Lösung für „Autodesk Inventor“ und „Solidworks“ vor. Sie sichert die Durchgängigkeit von Prozessen auch in heterogener Systemumgebung. „Das Programm deckt mit der von uns genutzten Maschinenschnittstelle den gesamten Bereich der Prozesskette ab. Es ist durchgängig und verwendet schon im konstruktiven Zusammenhang die Parameter, die vor Ort in der Fertigung tatsächlich zum Einsatz kommen“, bestätigt Jörg Bursian, Geschäftsführer der Nest GmbH in Herbrechtingen. Viele Betriebe arbeiteten mit gewachsenen, heterogenen Maschinenparks. Die Anlagen haben Lebenszeiten von vielen Jahrzehnten. Insoweit ist es kaum wirtschaftlich, sich mit der eingesetzten Blechsoftware auf ein Ausgabeformat allein zu konzentrieren. Die von SPI erzeugte Abwicklung kann alle fertigungsrelevanten Informationen direkt an CAM-Applikationen zum Stanzen/Nibbeln, Lasern und Biegen übergeben. Sie liefert Exportformate für Bystronic, Cybelec, Delem, Cadman B, Tru Tops Classic, Tru Tops Boost, PN 4000, PN Bend und andere.

Zum Biegeprozess können Angaben von Tru Tops Bend eingelesen und bei der Konstruktion unter Berücksichtigung sich ergebender Fertigungsradien und Abkantfaktoren genutzt werden. Optional wird ein GEO-File zur direkten Nutzung  in Tru Tops Classic und Tru Tops Boost erzeugt, das die benötigte Fertigungsinformation enthält. Komplettiert wird die Schnittstelle durch eine Auswahl an Stanz- und Umformwerkzeugen aus Tru Tops Punch. Die übergebenen Informationen und entsprechende  Bearbeitungsmuster werden für die Fertigung automatisch zugeordnet. Biegeinformationen (Öffnungswinkel, Radius, Biegewerkzeug-Kombination, Biegetechnik) werden im Geo-Format an Tru Tops Bend übergeben. Die Abwicklung kann unmittelbar zur NC-Code Generierung verwendet werden. Mit Hilfe einer weiteren Schnittstelle kann die Abwicklungsgeometrie direkt in eine XML-Datei exportiert werden, die dann von PN4000 (Wi Cam) interpretiert wird. Die XML-Datei enthält außer der im Modell enthaltenen Umformung die Abwicklungsgeometrie, Information über Biegungen und Biegelinien (Biegewinkel, Biegeradius, Verkürzung und Position), Gravuren, Werkzeuginformationen (Identnummer, Position, Ausrichtung und Seite), Maßeinheiten – besonders für Längen und Winkel – und benutzerdefinierte Attribute. SPI unterstützt darüber hinaus PN Bend. Verschiedene DXF-Formate unterstützen die Verarbeitung mit weiteren Systemen.

So können der Abwicklung auch spezifische Daten für die CAM-Software By Soft 7 mitgegeben werden. Das erzeugte DXF Format liefert u.a. Informationen zu Biegewerkzeugen, Biegewinkeln, Fertigungsradien und Verkürzungswerten. "Vor allem die Anbindung an unsere vorhandenen Systeme hat uns überzeugt", bescheinigt Jörg Diekmann, Leiter der Auftragsbearbeitung bei der Diekmann Metallbau GmbH in Vechta. "Mit den erzeugten Daten werden gleich zwei Prozesse versorgt: die Laserbearbeitung und das Biegen. Die Abwicklungsdaten, die uns das Programm liefert, können wir über eine Schnittstelle direkt an die Maschinen zum Laserschneiden weiterführen. Außerdem erhalten wir die benötigte Biegeinformation, die wir direkt einlesen, weiterbearbeiten und schließlich an unsere Kantmaschinen verfüttern. Eine runde Sache mit durchgängigen Prozessen auf der gleichen Datenbasis." SPI definiert die Lösung als Schnittstelle zwischen Konstruktionsumgebung und Fertigung.

Blechexpo 2017, Halle 1, Stand 1011-1

SPI GmbH
Kurt-Fischer-Straße 30a
22926 Ahrensburg
Ansprechpartner ist Christian Burdorf
Tel.: +49 4102 7106-0
cb@spi.de
www.spi.de

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