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Laser

Laserbearbeitung mit Kombikopf

Februar 2012 — Eine industrielle Lösung für das Laserschneiden und -schweißen ohne Werkzeugwechsel hat Laserfact auf der Laser 2007 vorgestellt. Zum Einsatz kommt der am Fraunhofer ILT Aachen entwickelte Laserkopf, der durch einfache Einstellungen im Maschinenprogramm vom Schneid- zum Schweißkopf wird.

Anspruchsvolle Blechprodukte wie beispielsweise Fahrzeug-Baugruppen entstehen durch aufeinander folgende Schneid- und Schweißprozesse, die bisher in unterschiedlichen Bearbeitungsanlagen ausgeführt werden mussten. Die Blechkomponenten werden schrittweise vorgeschnitten, verbunden und mit Ausschnitten oder Anschweißungen komplettiert. Seit neuestem kann in einer einzigen Fertigungsanlage gleichermaßen geschnitten und geschweißt werden. Durch diese Integration und Verkürzung der Prozesskette lassen sich die Produktionskosten erheblich senken und die Produkte deutlich flexibler fertigen, Kosten senken und Qualität verbessern. Die 2006 gegründete Laserfact GmbH in Aachen liefert dafür die Lösung – den Kombikopf zum Laserschneiden und Laserschweißen ohne Werkzeugwechsel. Er gestattet das automatische Umschalten zwischen Schneiden und Schweißen im Bruchteil einer Sekunde. Im Vergleich zur konventionellen Lasertechnik werden nach Angaben der Firma Kosteneinsparungen bezüglich Invest, Stellfläche, Betrieb und Logistik von 50% und mehr erreicht. Hinzu kommen die Qualitätsverbesserungen aufgrund der höheren Fertigungsgenauigkeit der integrierten Laserbearbeitung, da Umrüstvorgänge entfallen. Der Laserfact-Kombikopf kann automatisch umschalten zwischen Schneiden (links) und Schweißen (rechts).

Messepremiere des Kombikopfes

Laserfact bietet damit den ersten kommerziell verfügbaren industriellen Kombikopf für das Schweißen und Schneiden. Die Doppelfunktion des Strahlwerkzeuges wird durch die vom Aachener Fraunhofer-Institut für Lasertechnik ILT entwickelte und patentierte „autonome Düse“ ermöglicht. Der Laserfact-Kombikopf ist darüber hinaus mit einer dynamischen z-Achse zur automatischen Abstandsregelung, einem neuen Mehrstrahl-Crossjet für den effektiven Optikschutz und einem gekapselten Optikmodul mit Schnellwechseleinrichtungen für Schutzglas und Fokussierung ausgestattet. Neben dem Kombikopf für fasergekoppelte Festkörperlaser hat Laserfact auch eine speziell für CO2-Laser entwickelte Variante mit robusten, wassergekühlten Spiegeloptiken im Lieferprogramm. Fraunhofer ILT und Laserfact sehen in der integrierten Laserbearbeitung enormes Entwicklungs- und Marktpotenzial für neue Prozesse und Produkte in allen Branchen der Metall verarbeitenden Industrie.

Laserfact GmbH
Steinbachstraße 15
D-52074 Aachen
Telefon +49 241 8906-438
Internet: www.laserfact.de

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