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Prüfung umgeformter Blechteile bei bis zu 1000 kN

April 2019 — Die Werkstofffestigkeit bei Formteilen nimmt im Automobilbau zu. Dies erfordert entsprechende höhere Kräfte in der Qualitätssicherung. Um diesen Anforderungen gerecht zu werden, setzt ein großer Stahlhersteller eine Zwick-Prüfmaschine für Kräfte bis 1000 kN ein.

Die Blechumform-Prüfmaschine wird hauptsächlich genutzt zur Ermittlung von Werkstoffkennwerten. Im Wesentlichen geht es dabei um die Bestimmung von Grenzformänderungs-Kurven (FLC) nach ISO 12004. Die Norm fordert hierzu einen Durchmesser des Ziehstempels von 100 mm, was bei höher festen Werkstoffen bis zu 1000 kN erfordert. Zwecks präziser Messungen ist in die Prüfmaschine das optische Messsystem „Aramis“ von GOM integriert. Durch den einfachen Werkzeugwechsel sind weitere Normversuche möglich. Hierzu gehören der Tiefungsversuch nach Erichsen (DIN EN ISO 20482), der konische Lochaufweitungs-Versuch (ISO16630) oder der LDR-Versuch (Limit Drawing Ratio Test). Mit der Zwick’schen Prüfmaschine können auch Tiefungsversuche zur Bestimmung der Welligkeit nach der VW Werksnorm PV1054 durchgeführt werden. Für Detailuntersuchungen des Blechumformprozesses können Ziehkraft, Haltekraft und Ziehstempelweg über die „Test Control“-Elektronik ausgelesen werden. Weiterverarbeitung und Analyse erfolgen mit Hilfe der Prüfsoftware „Test Xpert III“. Ein Funktionsdisplay mit Fernbedienungsmöglichkeit sowie die hydraulische Betätigung des Werkzeugkopfes zur Probeneinlage und -herausnahme vereinfachen die Handhabung.

ZwickRoell GmbH+Co. KG
Tel.: +49 7305 10-0
www.zwickroell.com

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